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Meine Kanäle: Comedy & Cartoons / Reise-Abenteuer / Vlog-Schrott
 
19. März 2008 / 18:04
OZ (Ost): March 20, 2008 / 04:04

AUSTRALIEN-REISE

Autowirkung

Eigentlich wollte ich Euch von den spannenden Geschichten erzählen, die ich auf meiner Reise durch Australien erlebe. Die Sache hat nur diesen Haken: Reise kann man mein Festsitzen in Melbourne kaum nennen.
Irgendwie bummle ich zwar ständig zwischen den Kiezen hin und her: Vor zwei Tagen habe ich Charlie noch in St. Kilda geparkt, einem kleinen bohèmen Stadtteil im Südosten Melbournes mit Partymeile und angeschlossenem Strand und Vergnügungspark. Und gestern nachmittag hat es mich nach Collingwood verschlagen. Ebenfalls Partymeile, wenn auch etwas schäbiger und weiter im Norden – oder für Leute, die Landkarten, wie ich, räumlichen lesen: „oben“. Dort war ich schon bei meinem ersten Besuch für ein paar Tage untergebracht und habe mich gerade abends mächtig gelangweilt. 22 Uhr ist keine faire Zeit für Ladenschluß im Ausgehbezirken, und da sich daran seit letztem Mal nichts geändert hat, sitze ich inzwischen wieder vor dem Eingang des botanischen Garten in St. Kilda (Spitzenparkplatz mit Aussicht auf kopulierende Possums).
Immer hin und her also, frei nach dem Motto, dass Bewegung ja auch nicht schaden könne.

Immerhin habe ich heute etwas Wichtiges gelernt: Meine Außenwirkung auf andere Menschen besser einzuschätzen. Ich hatte nämlich ein „Date“.
Keine Panik: Nichts Wildes. Wir kannten uns seit einigen Wochen aus dem Chat und haben uns schon früher einmal hier getroffen: Ein netter kurzer Abend, den ich angenehm in Erinnerung habe, der aber durch meine Erkältung zum Ende hin etwas Schlagseite nahm. Es war gestern also das zweite Mal und darauf hatte ich mich sehr gefreut. Unsere Chats waren immer sehr witzig und geistreich gewesen: Zwei Stichwortgebende randalierende alte Jungfern beim Schlagabtausch, das waren wir. O, hätten wir es doch dabei belassen. Denn manchmal lernt man Menschen besser kennen, als man es im Nachhinein eigentlich mag.
Unsere Themen möchte ich hier aber gar nicht wiedergeben, denn bis darauf, dass die meisten davon irgendetwas mit Autos zu tun hatten und mich unglaublich gelangweilt haben, halte ich sie nicht für wirklich relevant, das folgende zu verstehen.
Offensichtlich vergrätzt durch meine rapide absinkende Attentionsspanne, hat er das Treffen in etwa folgendermaßen zusammengefasst: „I was prepared to someone throwing witty comments at me all night, but then you turned out to be braindead most of the evening.“
Ja, verdammt, so bin ich: Braindead. Wenn mir jemand mit langweiligem Gequatsche kommt, legen sich gleich beide Hirnhälften schlafen. Macht Euch also kein falsches Bild von mir!

Aber hey, echt ey, Autos!?

 
 


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