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Meine Kanäle: Comedy & Cartoons / Reise-Abenteuer / Vlog-Schrott
 
8. Juni 2010 / 20:53

Manniac entert Curacao!

Okay, keine Panik: Vom Jet-lag hatte ich mich zum Glück weitestgehend erholt, zumal ich die ersten zwei Tage auf Curacao habe langsam angehen lassen. Bisher war ich vor allem im Innerstädtischen Bereich der Hauptstadt Willemstad unterwegs, nämlich in den beiden Stadtteilen Punda und Otrabanda. Zwischen ihnen liegt ein Fährhafen – einer der größten in der Karibik – und um den Fussgängern dennoch den Übergang zu ermöglichen, hat ein findiger Architekt 1888 eine lange wassergelagerte Pontonbrücke („Queen Emma“) installieren lassen, die sich oft mehrmals in der Stunde öffnet, um den passierenden Booten, Frachtschiffen oder sogar riesigen Luxusdampfern Platz zu gewähren.

(alle Fotos lassen sich anklicken und ohne Seitenwechsel vergrößern)

Bei einem Stadtrundgang, den das Tourismus-Board Curacao für mich organisiert, lerne ich – der „YouTube-Blogger“ – die verschiedenen Seiten und die bewegte Geschichte der Insel kenne, die von den Anfängen der indianischen Ureinwohner, über Piratentreiben, Sklavenhandel, Ab- und Unabhängigkeiten vom südamerikanischen Festland, bis hin zur modernen dänisch-karibischen Tourismus- und Veredelungsindustrie reichen.

Heute ist Willemstad ein entspanntes Urlaubsziel für Touristen aus aller Welt – doch allen voran natürlich Holländer, Amerikaner, und auch Deutsche.

Wenn die Brücke wegen passierender Schiffe zur Seite geklappt wird, übernehmen Fähren den Verbindungsdienst. Mein Hotel Howard Johnson liegt übrigens genau am oberen Ende der Brücke auf der Otrabanda-Seite (das Bild oben ist der Anblick vom Eingang meines Hotels aus), und bis auf das fehlende Internet ist es auch sehr empfehlenswert und prima gelegen mit kurzen Fussmarschdistanzen zu den Geschäften in Punda.

Das Penha Gebäude ist ein bedeutendes Symbol für Curacao – ist es doch auf vielen touristischen Broschüren und Souvenirs zu sehen. In der Tat fällt es, wie viele andere Gebäude in Willemstad auch, durch seine faszinierende Mischung aus niederländischer Architektur und leuchtenden karibischen Farben auf. Leider ist das Penha durch seine spezielle (etwas verkorkste) Bauweise (ursprünglich mit Meerwasser angemischtes Material) dem ständigen Verfall ausgesetzt. Der Status der Wasserfront als Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist ein Glücksfall für die Insel, denn die Instandhaltungskosten sind immens. (Dresden beware!)

Sterne, Streifen und Palmen – Markenzeichen der Insel.

Ein mobiler Frisurenverkäufer. Verdammt, wenn ich jetzt nicht schon eine Frisur hätte… dann… DANN!
Aber nur dann.

Wenige hundert Meter neben den Geschäften der Innenstadt steht der Charme vergangener Kinotage: Die baufällige Kinoruine Cinelandia. Heute übernimmt ein modernes Cineplex im Renaissance Resort die Wünsche der Filmbegierigen Einwohner und Touristen. Aber ganz ehrlich, wer könnte nicht widerstehen, in eines der offenen Fenster einzusteigen, und sich darin umzusehen..? Na? Genau. :)

Warum sehen moderne Kinos nicht so aus? Also.. ich meine so.. nur ohne das ganze… also, äh mit.. naja, egal.
Verfallen oder nicht, ich mags. :-)

Über dem Fort erstrahlt eine Wolkenfront im reflektierenden Goldlicht der untergehenden Sonne.
Klingt schmalzig, aber ich liebe solchen Shit. Ich könnte den ganzen Abend untergehende Sonnen anschauen, wenn sich dafür so ein Farbenspiel bietet.
Such das mal auf Texel! ;-)

Zum Schluss noch zwei aktuelle Fotos von mir. Eines davon direkt nach dem Aufstehen, ich bitte daher, meine Frisur zu entschuldigen.

Ich bin leider noch etwas neben der Kappe durch den Flug, aber meinem rechten Ohr geht’s schon viel besser. Oh, schon halb 3 Uhr mittags, und mein Magen knurrt… Ich bin dann mal eben in Punda, was futtern. See ya, Hippos!

Wuff?

P.S. Ich werde auch in den nächsten Tagen weiterhin Fotos und kurze Geschichten hier posten. Da mein Hotel leider derzeit Probleme mit dem Internet hat und ich zum Bloggen in Internet Cafes ausweichen muss, reicht mir die Zeit leider nur für ein paar Zeilen und einige Fotos – ich hoffe, sie gefallen Euch! Es steht natürlich außer Frage, dass in Wirklichkeit alles noch viel toller und bunter aussieht, und natürlich habe ich deutlich mehr gefilmt, als fotografiert. Aber das werdet ihr ja alle noch sehen :-)

Kommentier doch mal oder verlink den Artikel irgendwo, wenn er dir gefällt! :-)

Nachtrag: Inzwischen ist auch mein Video über Curacao online. Schau es dir an und sag mir, was du davon hältst! :-)

 
 


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