NZ: September 28, 2008 / 14:49
Thomas und ich wurden aus einer Kneipe rausgeworfen!

Eines vorweg: Es ist gerade verdammt kalt in Auckland und Katja und Thomas geben mir die Schuld dafür.
Zur Strafe muss ich auf dem Boden schlafen und zwar in bunter Bettwäsche.
Das hat aber auch sein Gutes, denn dadurch kann ich mich wieder an die harten Realitäten in Deutschland gewöhnen.

Davon abgesehen haben wir hier viel Spaß – vor allem auf unseren ersten beiden Szenekneipentouren, bei denen ich getanzt und Thomas gezeigt habe, dass die größten Discokugeln immer noch in Schwulenbars hängen. Das Highlight des gestrigen Abend war aber die irische Folklore-Techno-Tanz-Metal-Kontrabass-Zupf-Gruppe und ein Mann, der mit seinen Augenbrauen das machen kann, wofür andere Menschen eine Strömungs-Simulationssoftware benötigen.

Begleitet wurde unsere Tour jedoch von diversen Anlaufschwierigkeiten: Als Down-to-Earth-Blogger waren wir den feschen Szenegorillas der Auckländer Hafenpromenade nicht posh genug gekleidet. Hoodies sind hier No-Go und sowas wie Tätowierungen in Japan: Nur mafiösen Strukturen vorbehalten. Kein Wunder also, dass man uns zur Straße hin komplimentiert hat, denn so ein gewisses Gefahrenpotential kann man uns Teutonen auch nicht absprechen.

Ansonsten muss ich sagen, dass ich besser Karten lesen kann als Katja, aber da Thomas lieber mit einem Kompass in der Hand Auto fährt, konnte ich meine Stärken nicht unter Beweis stellen.
Wir haben dennoch einen Weg in die Halfmoon Bay gefunden und dort uns selbst, ein paar Piepmatze und einen Albatross gefüttert, von dem Katja und Thomas behaupten, es sei in Wahrheit eine Monstermöwe.
Überhaupt glaube ich, dass der Artenreichtum in Auckland durch Katja um 35% gewachsen sein muss, was an der proteinreichen Brownie- und Keksnahrung liegt, mit der sie die Tiere durch den harten Frühling bringt.
Ich bin inzwischen auch um 35% gewachsen. Leider nur in die Breite.




hoodies als ausgrenzungsmerkmal ... interessant!
35% Das ist doch eine starke Rendite! Ich hätte Anteile an dir kaufen sollen!
Oh, in solcher Bettwäsche fühlt man sich bestimmt, wie Disneys Mehrjungfrau Arielle.
Jetzt muss ich doch noch mal nachfragen. Also wenn Sie vorher hypothetisch einen Bauchumfang von 34 hatten (gewöhnliche Jeansgröße), dann tragen Sie jetzt 40er Jeans? Oder statt 75 kg sind es jetzt über 100 kg?
Sie wissen schon, dass Sie dann mehr Körpergewicht wieder nach Deutschland einführen möchten, als Sie ausgeführt haben. Das kostet dann Strafzoll.
Und was für ein Schönes Andenken du dir von da Unten mitbringst, so ein australisches Doppelkinn sieht man nicht überall!
@Asaaki: Das gleiche gilt für Beanies (Kappen)
: Ich hoffe, das Mehr bezieht sich jetzt nicht auf meinen Zuwachs! ;-)
@The Exit: Mich kann man nicht in Geld aufwiegen. Das ist ein ideeller Wertzuwachs. Aber Sie können es auch so sehen: Mehr Manniac fürs gleiche Geld.
@Bellerophon
@Basti: Wenn, das ist es immer noch ein neuseeländisches Doppelkinn. Als ich hier ankam, war ich noch gertenschlank!
gnihihi er hat moppelkinn gesagt.
nd in that sleep what dreams may come...
und die bettwäsche ist ähm speziell. das muster ist so laut da hat manns sicher nicht leicht einzuschlafen...
a
Die Bettwäsche hilft auf jeden Fall einzuschlafen. Es gibt sooooviel zu zählen. Zudem passt die zum Träumen. Oder sind Eure Träume designt? Oder gar einfarbig? ;) Und speckig ist er auch (noch) nicht wirklich. Gut, man muss mit ihm wegen der Wegrollgefahr auf Steigungen aufpassen, aber bergab hat er es nun viel einfacher.
Herr Kiwispotter! Also ich muss meine Träume immer vorher bei der Stilkontrolle abnehmen lassen. Es gibt bei uns auch ein Traum-CD, von dem nicht abgewichen werden darf.
Aufgrund der Bettwäsche gehörst du nun auch schon in deinem zarten Alter zur Gruppe derer, die Nachts raus müssen, um Wasser zu lassen. Und Bild Nr. 2 erinnert mich an Astronomie Klasse 6.