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3. Juli 2008 / 09:52
OZ (WA): July 3, 2008 / 15:52

Der Tod und das Mädchen

Der Tod und das Mädchen

Einer der Sätze, mit denen der US-Comedian George Carlin nach seinem plötzlichen Tod am 22. Juni 2008 häufig zitiert wurde, war der, mit dem ich dem Mädchen, unserer Bundes-Angie, gerne einmal die Nase pudern würde.
Ich meine nicht seine berühmten „sieben schmutzigen Worte“ – selbst wenn die Versuchung groß ist.
Es geht um diesen hier:

“Because – thanks to our fear of death in this country – I won’t have to die…I’ll pass away…“

Dank der Angst vor dem Tod in diesem Land muss ich nicht sterben… Ich werde dahinscheiden

Auch wenn George von seinem eigenen Land, den USA, sprach, die Ängste und Ignoranz in Deutschland sind die selben. Menschen haben dermaßen Angst vor dem Tod, dass sie es nicht wagen, ihn beim Namen zu nennen. Er ist ein Tabu, und der selbstgewählte Weg dorthin so schlimm, dass man ihm am liebsten einen Riegel vorschieben möchte. Und weil das nicht geht, verbietet man eben die Hilfe dazu und nimmt so den besonders Hilflosen ihren letzten Rest an Würde.

Statt sich mit dem selbstbestimmten Leben und seinem Ende auseinanderzusetzen und anzuerkennen, dass jeder Mensch das Recht hat, seinen Tod wahrzunehmen, auch wenn man selbst es nicht wahrhaben will, werden von zumeist Unbeteiligten Behauptungen aufgestellt, die einfach nicht wahr sein können.
Zum Beispiel, dass kein alter Mensch verwahrlost in einem Altenheim landen müsse. Dass keine Krankheit so schwer sei, dass sie zum Freitodwunsch gereiche. Dass die moderne Medizin immer noch einen Auswege wisse. Dass es bei Anwendung aller ärztlichen Möglichkeiten keinen Krebspatienten mehr leidend aus dem Leben haut.

Haben wir so viele Möglichkeiten? Tatsächlich stehen doch bei vielen Sterbenden gar nicht die Gelder zur Verfügung, um ihnen den letzten Schmerz mit Morphinen zu nehmen*. Doch auch diejenigen, welche finanziell besser gestellt sind, krümmen sich stundenlang vor Schmerzen auf ihren medizinischen HighTech-Luftmatrazen, quälen sich endlos lange Stunden, weil ihr Darm innerlich zerreißt, die Lungen kollabieren und das schmerzstillende Morphium die Adern** das Gehirn zerfrisst.
Kein Leiden nötig!?
Die qualvollen Stunden, während derer meine Mutter vor einigen Jahren nach vielen Jahren andauerndem Leiden und tagelangem Todeskampf an Krebs verstorben ist, wünsche ich nicht einmal dem verabscheuungswürdigstem Menschen auf der Welt.

Doch die Aussage unseres Mädchens – der Bundes-Angie – man müsse „ganz hart“ gegen die aktive Sterbehilfe Position beziehen, zerreist mir ehrlich das Herz. Als gehe es hier um Regieanweisungen für einen schlechten Porno, schmeißen sich fortan Kirchenbedienstete, selbsternannte Sterbe-Experten, „Falscher Samariter im Schafspelz“-Sager und 30-jährige Hospitzleiterinnen mit dickem Lippenstift und inhaltloser Haltungskritik vor die Kameras. Politische Allesficker springen, dicht gefolgt von boulevardistischen Online-Diensten, an die Medienfront, nur um ihr ganz persönliches Moralin und die zur Schau getragene Arroganz auf die Straße zu kotzen.

Und dann kommst Du, Angela, Kanzlerin aller Sterbenden und macht den dicksten Fleck.
Ich weiß, dass Du Angst vor dem Tod hast, und allein Deine Zugehörigkeit zur zweitgrößten staatlich anerkannten Sekte Deutschlands gebietet Dir, das Leiden dem Tod immer vorzuziehen. Daran gibt es von meiner Seite auch nichts auszusetzen, solange diese Entscheidung auf Deinem freien Willen beruht.
Wie kannst Du es aber wagen, Deine leidensverliebte und abergläubische Weltsicht einem qualvoll dahinsiechenden und unter einsamsten Umständen dahinvegetierenden Menschen aufzubürden? Hättest Du auch nur einen Funken Anstand in Deinem blassen, selbstgerechten Ärmchen, dann verkröchest Du Dich in die Bleichmittelschublade Deines Waschmaschinen-Kanzleramts und hieltest Dein dummes Maul anstatt erbärmlich hilflose Reden von Recht und Moralkeule zu schwingen!

Nimm Deine Ullas, Deine Bosbachs, Deine Hüppes, Deine Müller-Piepenkötters, Deine Böhrnsens und alle Deine Doofbrommels mit, sperrt Euch in den Keller eines Gottbehüteten Sterbespital und betet dafür, dass wenn der Tod Euch irgendwann erwischt, er es kurz und schmerzlos tut und niemand lange leiden muss.

Denn dass Ihr so kurz vor dem Ende noch einmal die Meinung ändert müsst, das wünscht Euch keiner.
Und was wir uns wünschen, kann Euch dann endlich auch egal sein.

***

Auch lesen: Liebe Angela, Windeln.

* Anscheinend ist Morphium weniger teuer als ich zuerst dachte. Tatsächlich sind es die Medikamente gegen Krebs, welche hohe Kosten verursachen. Ich frage mich dann aber, warum so viele Krebspatienten trotzdem unter starken Schmerzen leiden müssen?

** anscheinend hat Morphium keine solche Nebenwirkungen. Dafür andere und nicht weniger schlimme.

 
 

24 Reaktionen zu Der Tod und das Mädchen

  1. spontiv

    "."

  2. pulmoll

    ein allzu schmaler grat, so wünschenswert aktive sterbehilfe im einzelfall auch sein mag, es birgt eben doch auch enorme gefahren für den anderen...ich denke, man muss da gerade in der argumentation sehr vorsichtig und präzise sein und stark vom persönlichen betreff abstrahieren...

  3. pulmoll

    nach meinem geschmack, hat malte dazu bisher die besten worte gefunden...

  4. “Der Tod und das Mädchen” · Spontanvegetation

    [...] Da hat er meine Gedanken gut zusammengefasst. Danke. [...]

  5. @Pulmoll: Malte unterstellt, dass Kusch den Wunsch der Frau zu sterben ausgenutzt hat, um seinen Wunsch, Sterbehilfe moeglich zu machen, durchzusetzen. Und das zu unterstellen ist fast so selbstgerecht, wie das, was er unterstellt.
    Ausserdem suggeriert er, dass Weiterleben um jeden Preis wichtiger ist, als an einem Punkt seines Lebens sterben zu koennen, an dem es einem noch gut geht. Auch das: Persoenliche Entscheidung, vielleicht Empfehlung, aber doch kein Rezept.
    Ausserdem: Wer haette sich denn jetzt hingesetzt mit der Frau und jeden Tag eine Stunde Zeit investiert? Roger Kusch? Malte etwa? Du?
    Und haette es einer gemacht, dann waeren die Probleme der Frau geloest gewesen? Ach, wie einfach das in Saetzen immer klingt. Wie schnell wir unsere gesellschaftlichen Probleme mit Prosa in den Griff bekommen. Ich verneige mich.

  6. Basti

    Wenn du dir traust einen Menschen umzubringen! Ich könnte es nicht! Für mich kommt aktive Sterbehilfe nicht in Frage, wenn es in die Hände von einzelnen Personen gelegt wird! Man müsste ein Gremium oder so darüber Entscheiden lassen, aus Familienmitgliedern, Sozialarbeitern, Psychologen, Freunden und Ärtzten!

  7. Angi

    Hi,
    'Der Tod und das Mädchen' ist zwar ein hübsches Meisterwerk - bloß verat mir bitte - ist mit ' Mädchen' die Linke Person oder die Rechte gemeint?

  8. Magic M.

    Wenn man persönlich mit dem Thema konfrontiert wird, sieht fast immer alles anders aus als wenn man nur aufgrund der Erlebnisse anderer sich eine Meinung bildet. Das verleitet natürlich auch zu Fehleinschätzungen und führt zu wirklichkeitsfremden Ansichten, was wiederum in der Summe zu nicht den Situationen angemessenen Entscheidung führt. Selbst im familiären oder engeren Freundeskreis, wo der eine oder andere "näher dran" ist am Geschehen ist es in den meisten Situationen doch nicht dasselbe, als wenn man den Tod bzw. das Sterben hautnah und unmittelbar erlebt.

    In den eben erwähnten Fehleinschätzugen liegt dann letztendlich das Problem meiner Meinung nach.
    Eine einfache Lösung gibt es nicht, da zu viele Faktoren eine tragende Rolle spielen und eine "Patentlösung" schon einmal garnicht denke ich.

    Auch ich habe mich bezüglich meiner Mutter in einer identischen Situation mit gleichem Ausgang befunden und habe als ebenfalls Betroffener keine universelle Lösung parat, die für viele Menschen anwendbar wäre. Ich kann nur für mich entscheiden. Wobei das natürlich genau der Punkt ist, das ist mir schon klar.

    Den Satz "...wünsche ich nicht einmal dem verabscheuungswürdigstem Menschen auf der Welt." auf jeden Fall kann ich definitiv genauso "unterschreiben".

  9. pepa

    "...und das schmerzstillende Morphium die Adern zerfrisst."
    Erlauben Sie mir bitte eine Frage: Wie kommen sie darauf?

  10. pulmoll

    @manniac: ich tue momentan ehrlich gesagt kaum was anderes und sehe dort wie wichtig es ist nicht aufzugeben; mir ist auch klar, dass es andere fälle gibt, aber ich wollte ja nichts anderes sagen, und genau das las ich bei malte eben auch heraus, dass der tod nicht die erste wahl sein kann, solange es noch probleme gibt, deren ursache es zu bekämpfen gilt...

    im grunde hast du aber genau das gesagt, was ich meinte:
    "Ach, wie einfach das in Saetzen immer klingt. Wie schnell wir unsere gesellschaftlichen Probleme mit Prosa in den Griff bekommen"

    bleibt nur polemisch hinzuzufügen: besser prosa, als mord.

  11. Langzeitpatient

    Haben wir so viele Möglichkeiten? Tatsächlich stehen doch bei vielen Sterbenden gar nicht die Gelder zur Verfügung, um ihnen den letzten Schmerz mit Morphinen zu nehmen.
    Was kosten Morphinpräparate denn in Deutschland?
    (Da, wo ich lebe, kosten sie ein Klacks im Vergleich zu den Medikamenten, die ein Krebspatient sonst noch einnimmt. Je nach Präparat und Dosis ist eine Tagesdosis billiger als ein Satz Windeln für einen bettlägerigen Patienten.)

    Doch auch diejenigen, welche finanziell besser gestellt sind, krümmen sich stundenlang vor Schmerzen auf ihren medizinischen HighTech-Luftmatrazen,
    Dann wäre es für den behandelnden Arzt höchste Zeit für eine Weiterbildung. Adressen gibt es z. B. hier: http://www.dgschmerztherapie.de/
    Für Patienten und Angehörige: http://www.schmerzliga.de/

    das schmerzstillende Morphium das Gehirn zerfrisst.
    Tut es das?
    Fachgerechte Behandlung vorausgesetzt, ist meiner Erfahrung nach Verstopfung die unangenehmste häufige Nebenwirkung. Dagegen gibt es Abführmittel. (Die Übelkeit zu Beginn der Therapie gibt sich meist recht schnell.)

  12. pepa

    Danke Langzeitpatient, genau auf diesen Themenkreis zielte meine Frage.
    Zum Morphin in Deutschland: Auch hierzulande ist es eines der eher preiswerten und, schmerztherapeutisch adäquat eingesetzt, nebenwirkungsarmen Medikamente.

    Bei sehr starken Krebsschmerzen und in der palliativen Phase wird Morphin oftmals mittels (mobiler) Infusionspumpe verabreicht und bei aller Kostendiskussion - ich habe noch nie erlebt, dass eine solche Therapie von einer Kassen nicht bewilligt worden wäre.

    Anstatt Angst zu schüren und damit den Weg für etwas zu bereiten, was letztendlich irgendwann vielleicht einmal in einer freiwillig erzwungenen Entsorgung vermeintlich zu kostenintensiver Mitglieder unserer Gesellschaft enden könnte, sollte man zunächst einmal besser und lauter einen adäquaten Umgang unserer Gesellschaft mit dem Tod, inklusiver aller begleitenden palliativen Maßnahmen fordern.

    Das Angebot eines Geburtsvorbereitungskurses ist mittlerweile ein Standard in der Schwangerenbetreuung. Warum sollte es nicht auch so etwas wie Sterbevorbereitungskurse geben? Der Vorgang der Geburt wird bereits im Schulunterricht thematisiert - warum nicht der des Sterbens?

    Unwissen macht Angst und Angst ist ein schlechter Ratgeber.
    (Womit ich hier die beschriebenen Erlebnisse mit dem Sterben naher Angehöriger in keiner Weise in Frage stellen möchte! Ich weiß auch, dass es so etwas leider immer noch gibt.)

  13. @Basti: Ich wuerde kein Sterbehelfer sein wollen. Gremium... kommt drauf an. Solange die Kirche draussen bleibt, vielleicht.

    @Angi: Die schlankere von beiden ist das Maedchen.

    @Magic M: Warum jemand Unbeteiligtes frei von Fehleinschaetzungen gegenueber jemanden sein soll, der live beim Patienten ist und aus erster Hand erfaehrt, wie es ihm geht - da kann ich Dir nicht folgen. Es ist doch der Unbeteiligte, dem dann nichts anderes zur Verfuegung steht, als ein Patentrezept.

    @Pepa: Sorry, das war emotional runtergeschrieben, ohne die exakten Nebenwirkungen nachzulesen. Eigentlich meinte ich: Es greift den Koerper an. Und das tut es auch. Wenn es so hoch dosiert eingenommen werden muss, um im Endstatium wirklich alle Schmerzen zu nehmen, zerstoert es das Gehirn und verkuerzt die restliche noch bleibende Zeit zusaetzlich. Das sagte zumindest der Arzt, und ich glaube ihm das auch.

    @pulmoll: Wenn ein Mensch nicht mehr leben will, weil er glaubt, lang genug gelebt zu haben, und den eigenen Verfall nicht ertragen moechte, dann ist das sein gutes Recht. So, wie Maude das gemacht hat.

    @Langzeitpatient: Dass die Morphinen zu teuer sind, habe ich (naiv) daraus geschlossen, dass so viele Krebspatienten unter starken Schmerzen leiden. Da das anscheinend nicht stimmt, muss es also andere Gruende geben, warum sie solche Medikamente nicht ausreichend oft bekommen.
    Was mich so verbluefft ist das: Im Fernsehen habe ich Interviews mit Aerzten gesehen, die behaupten, gegen jeden Schmerz gibt es auch ein Mittel. Aber: Offenbar wissen das nur die Aerzte, die ins Fernsehen kommen, und viele andere, die nicht so beruehmt werden, wissen es offenbar nicht. Zwischen Theorie und Praxis klafft eine massive Luecke.
    Gehirn zerfressen: Aehm, ja? Dass bei den hohen Dosierungen die Patienten einen irreparablen Schaden davontragen, ist doch keine neue Nachricht, oder?
    In vielen Faellen duerfte das allerdings nur noch schwer nachzuweisen sein, wenn der Patient kurze Zeit spaeter ohnehin verstirbt.

    @Pepa: Du magst den Willen haben, selbst mit allen Einschraenkungen noch leben zu wollen, die z.B. die Chemotherapie mit sich bringt: Verfall, Uebelkeit, Bewusstseinsveraenderung, Verwirrung, Bettlaegrigkeit, Dahinsiechen. Aber nicht jeder Mensch moechte das. Gerade wenn jemandem nur noch die oben aufgezaehlten Dingen bleibe, was erreicht dann die pallativmedizin? Drei Wochen schmerzfreies Dahindaemmern bis zum Tod?
    Ich weiss auf jeden Fall schon die Antwort, die ich darauf gaebe: Nein danke!

  14. pepa

    Manniac, das, was Ihnen der Arzt erzählte bezüglich der lebensverkürzenden, das Gehirn zerstörenden Wirkung einer Schmerztherapie mit Morphin ist, man verzeihe mir die klaren Worte, absoluter Schwachsinn. Das Gegenteil ist der Fall. Richtig eingesetzt verlängert eine Schmerztherapie (und die erfolgt gemäß WHO-Stufenschema nun mal in diesen Fällen mittels Opiat) das Leben eher, als dass sie es verkürzt. Oder zusammengefasst: Sehr starker Schmerz an sich richtet im Körper sehr viel mehr Schaden an, als das ihn bekämpfende Morphin (wieder vorausgesetzt, es wird lege artis eingesetzt).

    Diese und ähnliche Argumente halten sich hartnäckig. Zum einen, weil wir es hier laut Gesetz mit einem Betäubungsmittel zu tun haben und das ist per se ganz böse, zum anderen, weil es anscheinend immer noch einige Kollegen dort draußen (die werden Gott sei dank immer weniger!) gibt, die einfach nicht das Fachwissen, bzw. den Mut haben, diese Medikamente zielführend einzusetzen. (Vielleicht ganz kurz zur Erklärung und als Hinweis darauf, dass ich mir das hier nicht aus dem Fingern sauge: ich bin weder reich noch berühmt, sondern Fachärztin für Anästhesie und schmerztherapeutisch tätig. .)

    Ganz grundsätzlich sollte, so paradox das zunächst auch klingen mag, gerade in Zeiten einer sich zunehmend etablierenden Überwachung und potentiellen Gefahr einer schleichenden Untergrabung von Grundrechten, eine Diskussion über eine aktive Sterbehilfe erst dann erfolgen, wenn eine flächendeckende adäquate Schmerztherapie und palliative Versorgung gesichert ist.
    Fragen Sie einen Menschen, der sich unter Schmerzen krümmt, ob er nicht lieber sterben möchte. Er wird wohl am ehesten mit "ja" antworten.
    Der gleiche Mensch wird ihnen, sind ihm die Schmerzen gelindert, die Atemnot genommen etc. auf die gleiche Frage mit "Nein" antworten - so zeigt es zumindest die palliativmedizinische Erfahrung (nicht nur meine eigene, sondern die aller Kollegen mit denen ich bisher darüber diskutiert habe. Dass man das erstmal nicht so recht glauben mag, kann ich gut verstehen. Ich bin ja selbst immer wieder erstaunt darüber.)

    Die Frage nach der aktiven Sterbehilfe also zu diskutieren, solange die Angst z.B. vor starken Schmerzen ganz real im Raum steht, ist einem unter Folter erzwungenem Geständnis vergleichbar und ganz sicher keine freie Entscheidung.
    Und genau an diesem Punkt setzt nun meine Angst an. Was meinen sie, was eine rein ökonomische Sicht der Dinge, wie sie sich in der letzten Zeit eben auch nicht nur zunehmend etabliert, sondern auch gesellschaftlich verfestigt, hier für Einsparungspotential wittern könnte.

    Und zu den drei Wochen verlängerten Lebens, die eben nicht zwingend schmerzfreien Dahindämmern sein müssen (was sie in Einzelfällen auch mal sein können, allmächtig sind wir ja nun auch nicht):
    Sie glauben gar nicht, welchen Wert drei Wochen, ja drei Tage oder auch drei Stunden haben können, wenn man einen Angehörigen nochmal sehen kann, von dem man sich verabschieden möchte, wenn man sein Leben nochmal jemanden erzählen kann, der einem zuhört, wenn man eine alte Streiterei aus dem Weg räumen kann, die einem auf der Seele liegt, wenn man dadurch vielleicht letztlich in Ruhe und Frieden sterben kann. Am Ende des Lebens verschieben sich Perspektive und Prioritäten. Ich habe das selbst oft genug erlebt.

    Und wenn jemand nach Optimierung wirklich aller Bedingungen immer noch den Wunsch äußert zu sterben: Okay.

  15. MC Winkel

    Ich bin sowieso und im Allgemeinen für viel mehr Euphemismus!

  16. pulmoll

    @manniac: ich hoffe meine mail kam an. zumindest deckte sich die ja auch mit dem was pepa noch anfügte und dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.

  17. Langzeitpatient

    @ Pepa: Der Dank gebührt Ihnen.

    @Manniac:
    Dass die Morphinen zu teuer sind, habe ich (naiv) daraus geschlossen, dass so viele Krebspatienten unter starken Schmerzen leiden. Da das anscheinend nicht stimmt, muss es also andere Gruende geben, warum sie solche Medikamente nicht ausreichend oft bekommen.

    Richtig. Die Häufigsten: Mythen und Fehlinformationen zu Opiaten. Leider sind auch viele Ärzte noch immer nicht frei davon.

    Gehirn zerfressen: Aehm, ja? Dass bei den hohen Dosierungen die Patienten einen irreparablen Schaden davontragen, ist doch keine neue Nachricht, oder?

    Nein, aber eine Falsche, wie Pepa bereits ausgeführt hat.

    Ich benutze seit Jahren Morphin, mittlerweile in Dosierungen, die mich früher umgehauen hätten. Es ermöglicht mir ein fast normales Leben. Von einer irreparablen Schädigung meines Gehirns haben bisher weder ich noch meine Familie noch meine Arbeitgeber etwas gemerkt. Hingegen erinnern wir uns alle noch gut an die Zeit vor Morphin. Ich war ein übellauniges, auf die Knochen abgemagertes Häufchen Elend, das vor Schmerzen weder denken noch gehen noch essen noch anständig schlafen konnte und wegen letzterem bereits halluzinierte. Der Arzt, der mich damals behandelte, ist dem Vernehmen nach noch immer davon überzeugt, Opiate seien des Teufels.

  18. @Pepa: Hm, ich erinnere mich daran, wie sich meine Mutter unter dem Einfluss von Morphium verhalten hat, und es erschien mir nicht so, als wuerde sie das nicht veraendern. Statt dessen war sie aggressiv oder verwirrt, ihr war uebel oder sie hatte die oben beschriebenen Verstopfungen (und die waren ganz offensichtlich schmerzhaft). Geistig war sie gar nicht mehr ganz da und die letzten Tage waren reine Daemmerung.
    Mir leuchtet natuerlich ein, dass eine Schmerztherapie, wenn sie richtig eingesetzt wird, das Leben verbessert und verlaengert. Aber ganz offenbar ist Morphium (oder jedes andere Schmerzmittel) nicht dazu geeignet, alle Schmerzen so und ohne Nebenwirkungen zu nehmen, als waere man gesund.
    Ich denke, dass durch diese Behandlung Schmerzen ertraeglich gemacht werden koennen - aber wie lange funktioniert das?
    Bis zum allerletzten Atemzug? Soll ich mir den Moment, in dem einem Mensch Schaum aus dem Mund quillt, waehrend sein Herz ein letztes mal unregelmaessig pumpt, schmerzfrei vorstellen? Da reicht meine Phantasie einfach nicht... Das ist es doch, wovor Todkranke Angst habe und weswegen sie es vorziehen, schnell und moeglichst ohne beim Bewusstsein zu sein zu sterben.

    Den Punkt "Gestaendnis unter Folter erzwungen" finde ich einen guten Vergleich, und natuerlich: Wenn man dem Menschen wirklich helfen kann, dann sollte man das auf jeden Fall tun! Aber wenn der Gedanke, bald sterben zu muessen, staerker ist als jede Freude am noch vorhandenen Leben? Ich verstehe einfach nicht, warum Menschen, die selbst kerngesund und schmerzfrei sind, ihre Klammerung ans Leben um jeden Preis einem sterbenden Menschen aufbuerden wollen.
    Nochmal: Es geht mir wirklich um Menschen, deren Lebensperspektive sich schnell und unaufhaltsam verschlechtert. Menschen, die nur noch Verfall vor sich haben, und genau das intellektuell nicht ertragen wollen. Menschen, die ihre Autonomie am Ende eines selbstbestimmten Lebens nicht in die Haende von Menschen legen wollen, die gar nicht nachvollziehen koennen, wie diese Person tickt und stattdessen ihre eigenen Lebensvorstellungen auf sie projizieren. mir waere das unertraeglich. Ich waere eine Marionette.

    Die Angst, dass es zu einer Sterbehilfeindustrie aus Einsparungsgruenden kommen koennte: Ich glaube, dass man einen Weg finden kann, um so etwas sicher zu verhindern. Dazu muesste aber erst einmal die Angst vor dem Tod fallen. Und ein kategorisches Ablehnen der Sterbehilfe ist sicher nicht der richtige Weg.

    @MC Winkel: Gibt's das auch von Ratiopharm? ;)

    @Pulmoll: Deine Mail kam an.

    @Langzeitpatient: Der Arzt sagte damals zu uns, dass, um wirklich alle Schmerzen zu nehmen, die Dosis so hoch sein muesse, dass sie effektiv das Leben verkuerzt. Er sprach ja nicht von ‌einer begleitenden Anwendung von Morphium bei der Chemotherapie, sondern von den schmerzen eins sterbenden Menschen.
    Ich wollte auch auf keinen Fall behaupten, dass Morphin bei normaler Anwendung das Gehirn kaputt macht.

  19. pepa

    @Langzeitpatient: Nee, ich muss Ihnen nochmal zurück danken! Dass Sie die Schmerztherapie aus der Sicht desjenigen schildern, der sie anwendet, ist um Längen überzeugender, als wenn es ein Arzt das tut, der ja letztlich nur die Dinge von außen anschaut und sie nicht selbst erlebt.

    @Manniac: Das, was Ihre Mutter und Sie da erleben mussten, tut mir sehr leid! Was sprach denn in dieser Situation gegen eine Erhöhung der Schmerzmitteldosis? War es der Wunsch ihrer Mutter, das nicht zu tun, oder warum hat man die potenziell lebensverkürzende Wirkung (die Morphin im hochdosierten Akuteinsatz aufgrund seiner atemdepressiven Wirkung auch hat, gar keine Frage!) nicht in Kauf genommen?
    Vielleicht haben wir hier die ganze Zeit aneinander vorbei geredet? Ich verstehe unter aktiver Sterbehilfe nicht eine ausreichende Symptomkontrolle in der letzten Phase des Lebens, die in manchen Fällen eben auch beinhaltet, dass das Atemzentrum auf Sparflamme schaltet - wenn man Glück hat, dann ermöglicht dieses Vorgehen einen ruhigen Tod.

    Der Aspekt der Autonomie, den Sie ansprechen, ist wohl der mit Abstand wichtigste. Viel entscheidender als Schmerz, Übelkeit und Atemnot. Es gibt eine Erkrankung, die zwar primär relativ (!) schmerzlos verläuft, die aber bei voll erhaltenem Bewußtsein jegliche Autonomie ausschaltet: die amyotrophe Lateralsklerose, kurz ALS. Ein ALS-Patient ist im Spätstadium seiner Erkrankung (und das geht meist recht schnell, innerhalb von ein paar wenigen Jahren nach Diagnosestellung) vollkommen gelähmt, also auch nicht mehr in der Lage zu schlucken und zu atmen, geschweige denn zu sprechen, aber bei vollkommen erhaltenem Bewußtsein und ebenso erhaltener Sensibiliät (er spürt die Fliege über den Arm krabbeln, kann sie aber nicht verscheuchen) - der amerikanische Physiker Stephen Hawking ist daran erkrankt. Noch vor einiger Zeit hat man hier in einigen Fällen auf Deibel komm raus therapiert: konnte der Betreffende nicht mehr atmen, wurde ihm ein Luftröhrenschnitt verpasst und er wurde maschinell beatmet - was das Leben (nicht für alle ist es nur Leiden, wie man eben auch an S.Hawking sieht) ziemlich lange hinauszögern kann. Von diesen Patienten entscheiden sich heute sehr viele für einen Abbruch der weiteren Therapie und z.B. gegen eine solche künstliche Beatmung. Auch hier kann dann eine entsprechende therapeutische (medikamentöse, wie psychologische) Begleitung einen individuellen, möglichst ruhigen Tod ermöglichen.

    Dass der Tod nicht in allen Fällen gleich ist, hängt aber nicht nur von der Erkrankung des Menschen, sondern von ganz vielen anderen Faktoren ab und genau so, wie jeder einen Anspruch auf sein eigenes Leben haben sollte, sollte jeder auch einen Anspruch auf seinen eigenen Tod haben - das ist überhaupt keine Frage, da stimme ich Ihnen vorbehaltlos zu.

    Ob dieser Anspruch allerdings auch den gesetzlichen Anspruch auf einen Mord beinhalten sollte, möchte ich in Zweifel stellen.
    Ich sehe hierzulande gerade eine schleichende, die Grundrechte durchaus gefährdende Entwicklung. Nach über zwanzig Jahren im Medizinbetrieb sehe ich auch hier Entwicklungen, die mich zweifeln lassen, ob eine gesetzliche Festlegung der Bedingungen eines solchen Mordes einen Missbrauch verhindern könnten, mal ganz davon abgesehen, dass ich auch das zwingende Erfordernis eines aktiven Mordes bei Ausschöpfung aller bereits zur Verfügung stehenden Mittel bislang noch in keinem Fall sehen konnte.

    Es ist ganz sicher ein schwieriges Thema, nicht zuletzt, weil es eben so stark emotional besetzt ist und ich möchte Ihnen, lieber Manniac an dieser Stelle mal einen ganz großen Dank aussprechen, dass Sie es ermöglicht haben, diese Diskussion hier überhaupt zu führen.

  20. @Pepa: Ich glaube, am Ende sprach nichts mehr gegen die Erhoehung der Dosis (auch wenn ich das nicht genau weiss, da ich das nicht zu entscheiden hatte, sondern mein Vater). Aber mir erschien die Linderung von Schmerzen an dieser Stelle mehr als Verlegenheitsaktion, denn zu helfen war ihr einfach nicht mehr, und selbst wenn sie noch bei Bewusstsein war, die starken Schmerzmittel haben auch dem ein Ende bereitet...

    Mord ist mit niederen Motiven verbunden: Zum Beispiel, um eine Person zu beerben, oder vielleicht auch, um sich selbst eine Last (die Pflege des (Tod)kranken) zu nehmen. Erst wenn solche Motive ausgeschlossen werden koennen, ist Sterbehilfe ueberhaupt denkbar - aber auch dann natuerlich an ganz bestimmte Voraussetzungen geknuepft (kurze Lebenserwartung, nur noch Leiden vor sich, keine Besserung in Aussicht, etc.).

    Ich finde es schade, dass diese Diskussion gerade im Fernsehen so unsachlich gefuehrt wird. Ich habe mir von Australien aus die Sendung mit Friedman angeschaut. Ich bin wahrlich kein Fan von Kusch, aber wenn die Art, wie Friedman ihn attackiert hat, mich eher auf seine Seite stellt, dann laeuft wirklich etwas falsch...

  21. pepa

    @Manniac: Die Sendung habe ich leider (oder vielleicht eher zum Glück?) nicht gesehen, aber dass die Medien sich wie die Geier und in der beschriebenen Art und Weise auf dieses Thema stürzen würden, war ebenso klar, wie es widerlich ist.

    Grundsätzlich haben Sie mit der Definition von Mord recht. Ich glaube, wir haben es hier mit einer ähnlichen Diskussion zu tun, wie wir sie damals beim §218 hatten. Die wurde zu Anfang ja auch höchst emotional geführt, aber den Kompromiss, der momentan (außerhalb Bayerns...) gelebt wird, finde ich mit gewissen Einschränkungen durchaus gangbar, im Sinne von illegal aber straffrei unter bestimmten Bedingungen (unabhängige Beratung mit Karenzfrist bis zum Eingriff) .
    So etwas ließe sich selbstverständlich nicht eins zu eins übertragen, fände ich aber vom juristischen Ansatz noch ehesten sinnvoll.

    Ein gesetzlich verankertes Recht auf aktive Sterbehilfe ist, wie es mir scheint, nicht nur unter medizinisch-ethischen Aspekten höchst problematisch, sondern vor allem auch unter juristischen.
    So existiert z.B. hierzulande ein Urteil des Bundessozialgerichts, das zwar in seiner juristischen Logik zwingend nachvollziehbar, im Hinblick auf die praktische Auswirkung allerdings einigermaßen absurd erscheint. Es geht in diesem Urteil (Aktenzeichen weiß ich jetzt nicht) um off-label-use eines Medikaments, also um die Verwendung eines Präparats bei einer Erkrankung, für die es offiziell nicht zugelassen, aber offenbar, zumindest in diesem Einzelfall, sehr gut wirksam war.
    Eine Patientin hatte ihre Krankenkasse verklagt, weil diese ihr das betreffende Medikament mit dem Hinweis auf die fehlenden Zulassung für ihre Erkrankung nicht zahlen wollte. Die Frau hatte geltend gemacht, dass sie unter ihrer Erkrankung dermaßen leiden würde, dass sie Suizid begehen würde, würde man ihr das Medikament verweigern.
    Die Richter hatten daraufhin entschieden, dass ihr das Medikament aufgrund der fehlenden Zulassung nicht zustünde. Die Suizidalität wurde in diesem Zusammenhang als eigenständiges, nicht der eigentlichen Erkrankung zuzuordnendes psychiatrisches Krankheitsbild gewertet. Mit anderen Worten, wenn die Frau so unter ihrer Krankheit leidet, dass sie sich deshalb umbringen möchte, dann muss sie eben psychiatrisch behandelt werden.
    Laut Sozialgesetzbuch (ich glaube SGB V, oder so) vollkommen richtig, auch wenn man sich wirklich an die Birne packt, wenn man das liest.
    (Auf der anderen Seite würde ein anders lautendes Urteil Tür und Tor für eine gewisse Art von Erpressung geöffnet haben - aber das nur am Rande.)
    Sollte nun die aktive Sterbehilfe als gesetzlich legaler Anspruch des Bürger verankert sein, könnte in so einem Urteil, juristisch vollkommen folgerichtig stehen:
    Der Patient bekommt das Medikament nicht bezahlt; wenn er an seiner Erkrankung so leidet, dass er suizidal ist, dann muss er halt die Sterbehilfe in Anspruch nehmen, denn die ist ja legal.

    Ob ein Gericht so entscheiden würde, weiß ich nicht, hoffe ich nicht, glaube ich auch nicht, zumindest heute noch.
    Ob unsere Politiker aber ein Gesetz hinbekommen würden, das alle diese Eventualitäten auch im Hinblick auf ein immer stärker materialistisch geprägtes gesellschaftliches Klima berücksichtigen würde, wage ich echt zu bezweifeln. (Einigen von denen scheinen ja nicht mal die Basics unserer Grundrechte klar zu sein. Aber das ist wieder ein anderes Thema, ich überstrapaziere Ihr Blog ohnehin schon über Gebühr! )

  22. mariong

    Ja. und dafür fürchte ich mich auch.

    Mein Vater hatte unheilbaren Krebs und kämpfte mehr als 15 Jahre um sein Leben weil er es wollte. Ich war dabei, als der behandelnde Arzt in der Uniklinik sagte "Sie müssen jetzt ans Sterben denken" und ich dachte "der hat Unrecht, wir müssen ans (Über-)leben denken". Mein Vater ging einfach 1 Woche später zum nächsten diensthabenden Arzt, er ließ nicht locker bis ganz zuletzt. Er ließ sich sein Recht zu leben, mit Schmerzen, mit Leid und Elend, trotz alledem nicht nehmen und kämpfte auch gegen die behandelnden Ärzte indem er einfach beharrend und hartnäckig war. Bis er nicht mehr konnte und bereit war zu sterben. Dann ging er auf seinen Wunsch ins Hospiz, legte sich aufs Bett und war drei Tage später tot.

    Warum erzähle ich das?
    Weil auch das - zugegebenermaßen ungewöhnlich - ein selbstbestimmter und trotz aller Widrigkeiten - würdevoller Weg sein kann.

    Das Recht darauf muss bitte auch jeder haben, auch wenn es die Gesellschaft teuer kommt. Ich will keine legale Sterbehilfe. Das ist zu gefährlich. Punkt.

  23. @Pepa:
    Wenn ein Gericht so urteilen wuerde, muesste man aber den Richter fuer geisteskrank erklaeren :)
    Fuer mich ist Recht eine fremde Sprache, die mit meinem Leben manchmal sehr wenig zu tun hat ...
    Ich glaube aber ohnehin nicht, dass das Recht einen Anspruch auf Sterbehilfe festlegen sollte. Das ist ja genauso hirnrissig, als ob man Selbstmord "verbieten/erlauben" wollte. :) Es sollte doch darum gehen, dass andere Menschen dem Sterbewilligen beim Selbstmord helfen sollen, ohne dafuer bestraft zu werden.

    @mariong:
    Es sagt doch niemand, dass Sterbehilfe anzunehmen bei Todkranken eine Pflicht sein sollte. Natuerlich sollen Patienten Unterstuetzung erhalten, so lange sie kaempfen wollen.

  24. Magic M.

    @ Manniac: Ich habe mich etwas unverständlich ausgedrückt, meinte aber das letztendlich so wie Du es kommentiert hast. Es ist natürlich der Unbeteiligte dem nichts anderes als ein "Patentrezept" zur Verfügung steht.


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