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19. Februar 2008 / 12:46
OZ (Ost): February 19, 2008 / 22:46

Laßt die Windmühlen in Ruhe!

Es ist ein bekanntes Sprichwort, denn es ist so schön griffig. Viele benutzen es als schlüssige Metapher. Es wird meistens in einem Zusammenhang verwendet, wenn man sagen möchte: Ich kämpfe gegen eine bestimmte Sache. Es mag vergeblich erscheinen, aber mir ist der Kampf wichtig und darum mache ich weiter. Genau darum geht es auch in dem Sprichwort, doch gemeint ist es oft ganz anders.
Don Quichottes Windmühlen sind hart umkämpft dieser Tage. Viele schicken sich an, sie niederzuringen. Dabei haben die großen Windräder niemandem etwas getan. Herrn Quichotte nicht, und Euch schon gar nicht. Sie sind und bleiben Feinde aus der Fantasie. Das waren sie schon immer. Don Quichotte kämpft gegen Windmühlen in La Mancha, weil er senil ist und sie für Riesen hält. Sein treuer Diener Sancho Panza hilft ihm dabei, wohlwissend, dass sein Herr ein bisschen wirr im Kopf ist. Doch am Ende hilft es nichts, der liebenswürdige Trottel im Sprichwort ist Don Quichotte selbst: Wer gegen Windmühlen kämpft, ficht einen aussichtslosen Kampf gegen eingebildete Feinde.
Das dürfte in vielen Fällen das Gegenteil von dem sein, was eigentlich ausgesagt werden sollte.

Also, liebe Leute – ich möchte jetzt keine Namen nennen – ein paar hat dieses Besserwisserblog hier ja schon irgendwann einmal korrigiert (die die sich jetzt angesprochen fühlen, wissen, dass ich sie meine ;o) ) – Lasst die Windmühlen weiterdrehen und kämpft lieber gegen die echten Feinde :-)

Ihr wollt Euch ja schließlich keinen Bärendienst erweisen, oder? ;-)

 
 


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