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Meine Kanäle: Comedy & Cartoons / Reise-Abenteuer / Vlog-Schrott
 
14. Dezember 2007 / 07:54
Thailand: December 14, / 2007 13:54

THAILAND-REISE

Reisegast in Thailand

Worüber man in Jugendherbergen so stolpert. Zwischen den unvermeidlichen Bücherstapeln von LonelyPlanets unterschiedlicher Länder und Sprachen lag auch das (deutsch-sprachige) Buch „Reisegast in Thailand“ von Alice Aarau / Robert und Nanthapa Cooper. Das Buch bietet einen augenzwinkernden Einblick in die Thai Psyche und erklärt manchmal amüsiert, gelegentlich lakonisch und manchmal schlicht entsetzt die Unterschiede und Missverständnisse zwischen der „westlichen“ und der thailändischen Kultur. Es versteht sich als Ratgeber für alle, die sich Thailand mit persönlichen Kontakten erschließen möchten. Hier ein kurzer Auszug:

Die Monster-Kinder

Einige der schrecklichsten Blagen, denen wir in Thailand begegnet sind, kamen aus westlichen Familien, die im Lande leben.
Das westliche Kind ist in der Regel größer, stärker, besser ernährt und psychologisch stärker auf Wettkampf, Verteidigung und Siegeswillen getrimmt als seine Thai-Spielkameraden. Einige westliche Kinder entwickeln sich in Thailand zu unerträglich angeberischen und arroganten Gören. Sie wissen zwar um die Thai Respektshierarchie, aber sie stehen außerhalb derselben und in gewisser Weise sogar über ihr. Man verlangt von ihnen nicht, die Hände zum wai zu falten, wenn ein erwachsener Besucher das Haus betritt.
Und zudem sind die meisten Thai Erwachsenen in den Augen des westlichen Kindes Diener, die ihm jeden Wunsch gewähren, um es ruhig zu halten.
[…]

Auch Lesenswert der Teaser-Text auf der Rückseite des Buches:

Sie wenden sich auf der Straße an einen jungen Thai und fragen ihn nach dem Weg. Er deutet in die Richtung, in die er ohnehin geht, und bietet an, Ihnen den weg zu zeigen. Während sie nun gemeinsam gehen und sich unterhalten ergreift er Ihre Hand. Wie verhalten Sie sich?

1. Sie entziehen ihm Ihrem Hand und gehen allein weiter.
2. Sie grinsen und ertragen es.
3. Sie erklären sie seien an „Händchenhalten“ nicht gewöhnt und lösen sacht Ihre Hand.
4. Sie grinsen und genießen
5. Sie wuscheln ihm mit der freien Hand im Haar.

Na, wisst ihr die Antwort? Die steht auf S. 167.
Und wer sich das Buch nicht kaufen möchte, der kann natürlich auch bei mir nachfragen (oder per mail: spam at manniac punkt de) :)

 
 


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