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8. März 2007 / 07:15

Glaubensbekenntnis

The Blasphemy Challenge ruft alle Glaubensverweigerer zum einem öffentlichen Bekenntnis auf und treibt damit den amerikanischen Fernsehsender FOX zur Weissglut.
Keine Frage, ob ich mir die Chance entgehen lasse, ein bisschen aus Deutschland hinterherzufeuern :-)


Blasphemie auf YouTube

Und jetzt warte ich gespannt auf die Glaubensbekenntnisse von Euch:
Batz, Mythopoeia, Dwarslöper, Freischwimmer und Diuk! (Ja, auch Du, Brutus!)

 
 

14 Reaktionen zu Glaubensbekenntnis

  1. der toby

    Ist das cool! Da muss ich mir was überlegen.

  2. Batz

    *gacker*

    Harte Vorlage, das noch zu toppen...

  3. Der Freischwimmer » Blog Archive » Glaubensbekenntnis

    http://www.pinif.de/2007/03/12/glaubensbekenntnis/
    [...] Manniac forderte letzte Woche dazu auf ein Glaubensbekenntnis abzulegen. Hier nun mein [...]

  4. plasmaoxyd

    (Ok, dann provozier ich mal ein bisschen. ^^)
    Weltanschaulicher Agnostizismus. Scheint es wohl immer wieder zu geben.
    Manchen ist es wohl lieber, einen Sinn zu verleugnen, als einen zu suchen. ;)

  5. Das ist eben ein bisschen wie mit den Ostereiern. Wenn jemand was versteckt hat, dann findet man auch was. Aber von allein sind da keine Eier im Strauch ...

  6. plasmaoxyd

    Man sollte die Website als nicht zu ernst ansehen. Die DVD, die man da geschickt bekommt, wendet sich gegen fundamentalistisch christliche Gruppen, die Hass gegen anti-christliche Gruppen verbreiten (siehe Trailer).
    Hass widerspricht der Idee, die Jesus verbreitet hat.
    So wie Jesus sich schützend vor Prostituerte und Behinderte gestellt hat, stellt er sich auch vor Schwule.
    Die Seite wird wohl kaum einen Christen zum Atheisten bekehren.

    Aber:

    Ich schätze eher mal, dass der Betreiber der Website (Brian Fleming, übrigens ganz zufälligerweise auch Regisseur, Produzent und Drehbuchautor des Films "The god who wasn't there", den man auf DVD geschickt bekommt, wenn man so ein Bekenntnis in YouTube reinpostet), eher mal etwas Promo und PR für seinen Film machen will. ;) Ist ihm ja recht gut gelungen ...

    Zu Markus 3,29:
    Hier wird nicht Menschen die Nichtvergebung angedroht, weil sie den Heiligen Geist verleugnen, sondern weil sie den Heiligen Geist, der durch Jesus wirkte, als den Geist Beelzebul, des Teufes, bezeichneten.

  7. Klar, in "The God who wasn't there" geht es ja genau darum, dass Brian, als er ein Kind war, in von seinen Eltern und der christlichen Schule erzeugten Angst lebte, sein Dasein in der Hölle verbringen zu müssen, wenn er den "heiligen Geist" in welcher Weise auch immer verleugnet. Für ihn war das Psychoterror, und aus meiner eigenen Erfahrung als Kind in einer katholischen Gemeinde kann ich nur bestätigen, dass dies für ein Kind genauso ankommt.

    Es ist also kein Wunder, dass Brian die "Blasphemy Challenge" ins Leben gerufen hat.
    Die Videos sollen übrigens nur eines aussagen: "Lasst Euch keine Angst machen, nur weil ihr nicht an die Geistergeschichten glaubt, die Euch Eure Eltern gelehrt haben."
    Es ist eben etwas, das man in vielen Religionsgemeinschaften erfahren kann: Wer die Religion anzweifelt, wird geächtet. Das Videoprojekt soll die Angst vor dieser Ächtung nehmen, indem es sagt: Hier sind auch andere, die daran nicht glauben.

    Wovor Jesus sich genau gestellt hat, weiss ich nicht, ich kenne den Mann nicht. Aber es wäre ein Armutszeugnis, wenn unsere Moral nur funktionerte, weil jemand vor 2000 Jahren Richtlinien aufgestellt hat, was gut ist und was schlecht.
    Für mich als erwachsener Mensch funktioniert Moral nicht durch Autorität, sondern weil ich selbst nachvollziehen kann, was gut für mich oder für andere ist.

  8. plasmaoxyd

    Unter dem Aspekt fehlgelaufener Sozialisation in Familien, kann man das Projekt in Ansätzen verstehen. Ich finde es aber schade, dass das Projekt damit den ganzen Glauben in Frage stellt. Kann der christliche Glaube etwas dafür, wenn Eltern die Bibel falsch interpretieren? :(

    Ich erlaube mir mal ein bisschen auszuholen.
    Du sprichst die Traumatisierung in der Erziehung an. Nach dem fünfstufigen Oser/Gmünder'schen Entwicklungsmodell des Glaubens, sind das die ersten beiden Stufen: "Gott bestraft, wenn man nicht artig ist. Nur durch Opferung und Beten kann ich mir einen Platz im Himmel reservieren."
    Genau diese Entwicklungsstufen werden von Religionspädagogen angeprangert, weil es weder auf die psychische, noch auf die religiöse Entwicklung von Kindern postive Auswirkung hat.
    Das die meisten Eltern es eben nicht genauer erklären, liegt wohl eher daran, dass sie es entweder nicht können, oder befürchten, dass Kind könnte aufgrund des Verständnisses im Kindesalter daraus falsche Schlüsse ziehen. Nach dem Motto: "Ach dann kann ich ja auf den Putz hauen. Scheiss auf alle Moral!"

    Was Jesus aufgestellt hat, kann man übrigens einfach zusammenfassen:
    - Unseren Mitmenschen ihre Schuld uns gegenüber vergeben
    - Sich für seine Mitmenschen einzusetzen
    - Nächstenliebe leben
    - Toleranz leben
    Es wäre wirklich sinnvoller Kindern zu erzählen, was Gott für einen bedeuten kann. (Gott = JAHWE (hebr.) = er wird da sein /sorgen)

    Ok, jetzt hab ich genug ausgeholt.

  9. Kann der christliche Glaube etwas dafür, dass Eltern die Bibel "falsch" interpretieren? Das setzt voraus, dass es eine oder mehrere "richtige" Interpretationen gibt. Wenn es nur eine "richtige" Interpretation gibt, welche ist es dann, und wenn es mehrere richtige gibt, stellt sich die Frage nach der Legitimation für Moral. Denn Moral ist keinesfalls interpretierbar, sondern absolut.
    Interpretieren heisst zurechtbiegen, so wie es einem jeden beliebt. Dabei halte ich Stellen, wie den mörderischen Einmarsch Israels nach Jericho, oder die berühmten Passagen, in denen steht, dass ein Mann nicht bei einem Mann liegen solle, für gleichermassen fragwürdig, selbst wenn ich die wohlwollendste Interpretation zulassen möchte.

    Über den Wahrheitsgehalt oder die Moralität eines Buches sagt die Vorbildserklärung aber auch lange nichts aus. Man könnte auch die Bücher von L. Ron Hubbard zum Vorbild erklären - und dennoch bezweifle ich, ein Thetan in mir zu tragen oder von Ausserirdischen abzustammen.

    Die moralischen Werte, die Du der Figur Jesus zuschreibst, sind berechtigt, aber man muss sich keine Mystik zurechtlegen, um auf sie zu kommen. Sie ergeben sich aus der einfachen Regel: "Sei zu anderen so, wie Du Dir wünscht, dass sie auch Dir gegenüber sind". Diese universelle Regel versteht jedes Kind, jeder Mensch und zwar unabhängig von religiösen oder kulturellen Hintergrund.

    Der Beobachtung bei der Erziehung von Kindern stimme ich zu. Sie lässt nur eine Sache ausser acht: Dass es Kinder gibt, die ganz von alleine den Gedanken, dass es göttliche Wesen gibt, für unglaubwürdig halten. Bei mir war das der Fall. Der Druck, Glauben zu sollen, hat mich fertig gemacht - und nicht die angebliche Bedrohung durch das ewige Fegefeuer.

    Und nicht zuletzt glaube ich eben nur das, was ich sehe. Einen Gott habe ich bis heute nicht gesehen.

  10. Dwarsloeper

    Glaubensbekenntnis...

    Manniac von Blog Off  hat mich dazu auserkoren,  meinen Glauben öffentlich zu bekennen. Dem will ich heute Folge leisten. Sehet,  Brüder und Schwestern, was ich zu verkündigen habe:





    Link: sevenload.com
    Mehr Musik von...

  11. BatzLog - Noch etwas Salz? » Batz out of hell: Glaubensbekenntnis

    [...] mal die lange aussenstehende Variante der Blasphemy-Challenge, die an mich vom Manniac herangetragen wurde. Nachdem der Freischwimmer und der Dwarslöper schon ihren Beitrag geleistet [...]

  12. BLOG OFF ! » Hallo Zination!

    [...] geht’s zu meinem Video TrackBack [...]

  13. Andy

    Mein Glaubensbekenntnis findet man auf meiner Webseite:
    http://www.deutsch.ch/default.asp?nv=243&callednv=234

  14. Andy, Du hast das was falsch verstanden :)


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