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10. Februar 2007 / 23:52

Glaube, Liebe, Hoffnung

Kissen-Manniac

Der Tobi will wissen, woran ich als Kind so meinen Glauben verschenkt habe.
Ich fürchte, die schönsten bonmots habe ich bereits erfolgreich verdrängt, aber ein paar ganz unglaubwürdige Dinge fallen mir noch ein.

Als kleiner Manniac glaubte ich

  • an einen unsichtbaren Freund. (nennen wir ihn mal “Heiliger Geist”)

  • wenn ich meinen unsichtbaren Freund ganz oft anbete, dass mir dann mein Vater “Die Unendliche Geschichte” auf VHS kauft
  • dass ich durch Telepatie das Bewusstsein meines Bruders übernehmen könne. (um herauszufinden, wo er die Comics versteckt hat. Ich wusste nur nicht, wie…)
  • dass ich ein Vampir werden kann, wenn ich nur oft genug auf dem Balkon übernachte. (Vampire waren cool)
  • an eine Zukunft mit einer Frau, Kindern und Hund an der Seite. (glücklicherweise hat sich nichts davon erfüllt)
  • dass ich singen kann
  • dass Religion Frieden stiftet
  • man könne schon irgendwie Gold herstellen, wenn man nur die richtigen Sachen mixt. (z.B. Mundspülung mit Haarspray und Duschgel, Klorix und Tampons… etc.)
  • dass man Katzen im Schulranzen mit in die Schule nehmen kann. (konnte man nicht)
  • dass Schule die Sozialkompetenz fördert und Lehrer Respektspersonen sind (Bla bla)
  • das Zeigen des Mittelfingers soviel heisst wie “Hallo Papa! Hallo Mama!” (Das war ein Irrtum)
  • dass wir an Weihnachten immer alle ein Jahr älter werden

 
 

3 Reaktionen zu Glaube, Liebe, Hoffnung

  1. Jao

    it's getting schmalzig in here

  2. stirb :)

  3. der toby

    Er hat sich noch nicht mal die Mühe gemacht das Wort "schmalzig" bei dict.leo.org nachzulschlagen ;-)

    Du hattest also eine Art imaginären Freund den du "heiligen Geist" nennst, wolltest aber Vampir sein? Ist das nicht ein Widerspruch ;-) ?


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