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Meine Kanäle: Comedy & Cartoons / Reise-Abenteuer / Vlog-Schrott
 
5. Februar 2007 / 13:23

Offiziell einjebürgert. Mit Sprachregelung.

Pfannkuchen-Vergleich

Dass ich mich umgewöhnen werden müsste, als ich Mitte September vergangenen Jahres beschloss meine Wohnung in Karlsruhes Oststadt zu kündigen um die Stadt noch weiter gen Osten zu verlassen, war klar.

Um mich nun in der größten aller deutschen Städte zurechtzufinden, half mir jedoch nicht etwa ein Wörterbuch Türkisch – Deutsch, sondern schlichte und alltagstaugliche Sprachregelungen. Wortteile mit „ge-“ ersetzt hier jelegentlich die Silbe „je-„, Frikadellen heissen Buletten, ein Blondes bezeichnet ein helles Bier und Portjees trifft man in der Regel vor Hotels.

Der schlimmste Faux Pas mit dem man sich als Neuberliner nicht erwischen lassen sollte lauert aber in jeder Bäckerei und bezieht sich auf kleine, runde mit Zucker bestreuselte Krapfen, die praktisch überall im deutschsprachigen Teil Westeuropas „Berliner“ genannt werden, nur eben nicht … in Berlin. Hier heisst das sinnigerweise Pfannenkuchen und es wird hart bestraft, mindestens jedoch mit bösen Blicken geahndet wer sich an diese eigenwillige Sprachregelung nicht hält. Mir vorhin passiert, nachdem ich mich offiziell im Rathaus Neukölln habe zum Berliner, pardon Pfannkuchen umbürokratisieren lassen.

Wie dem auch sei, seit heute bin ich jetzt offiziell ein:
Berliner Pfannkuchen

Wo bleibt eigentlich mein Begrüssungsgeld?

P.S. Batz: Hermannplatz – Neukölln hin oder her.
In meinem Pass steht F’hain-Kreuzberg, und damit basta!

 
 


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